Ein Seewasseraquarium weckt das Interesse von Jung und Alt. Allerdings gibt es einige Empfehlungen die sie beachten sollten, um ihr Seewasseraquarium zu einem funktionierenden Ökosystem und Hingucker zu machen.
Becken und Beleuchtung des Salzwasseraquariums
Insbesondere beim Meerwasser Aquarium Shop ist es wichtig, sich für ein Vollglasaquarium zu
entscheiden. Metallteile können durch höheren Salzgehalt verrosten und Giftstoffe herauslösen. Darüber hinaus sollten sie kein zu kleines Aquarium kaufen, da durch eine größere Wassermenge manche Fehler abgepuffert werden können.
Auf eine Abdeckung sollten sie im Gegensatz zu einem Süßwasseraquarium absehen damit die Gaszirkulation nicht gestört wird.
Bei der Beleuchtung sollen sie auf die Anforderungen ihrer Aquarientiere eingehen. Korallen sind auf Fotosynthese angewiesen und benötigen ergo auch adäquates Ultraviolett Licht. Damit ihre Tiere auch ausreichend zur Geltung kommen bieten sich auch Leuchten mit speziellen Farbspektren an. Zur Auswahl für eine korrekte Beleuchtung stehen einerseits HQL Lampen (Halogenmetalldampf-Brenner), diese sind bestens geeignet für Aquarienbewohner die in größeren Tiefen leben. Dies liegt daran, dass die Leuchtspektren der HQL-Lampen dieser Tiefe am ehesten entspricht. Hier gilt es aber zu berücksichtigen diese Brenner zwischen 0,3 m und 0,5 m über dem Wasser zu montieren um Schäden durch die UV Strahlung zu verhüten.
Zum Anderen können sie aber auch zu Leuchtstoffröhren greifen. Sie sind zwar billiger, bieten aber eine geringere Leuchtkraft. Bei Fischen und Korallen die dichter an der Wasseroberfläche leben dürfte es dadurch aber nicht zu Problemen kommen und ist somit eine vernünftige und preiswerte Option.
Die Strömung
Im Seewasseraquarium sollten sie für eine ausreichende Strömung sorgen damit die Temperaturen die ganze Zeit gleichmäßig verteilt sind und die Nährstoffe auch an alle Korallen gelangen. So garantieren sie auch das es nicht zu Sauerstoffmangel im Salzwasseraquarium kommt. Die Strömung erzeugen sie entweder mit einer Tauchwasserpumpe oder einer Tauchkreiselpumpe. Bei der Tauchkreiselpumpe befindet sich im Gegensatz zur Tauchwasserpumpe nur der Tauchkreisel im Wasser während der Motor im trockenen bleibt.
Filteranlagen (Biologisch und Mechanisch)
Mit das Wichtigste um eine ständig gute Wasserqualität zu garantieren sind die Filteranlagen. Sie haben die Wahl zwischen einem Biologischen und einem Mechanischen Filter.
Der Biologische Filter ist am natürlichsten. Hierbei nutzt man die am Kalkstein lebenden Bakterien (Nitrobacter und Nitrosomonas) um das Wasser von Schadstoffen zu befreien. Signifikant ist hierbei allerdings, dass man durchgängig die Wasserqualität checken muss. Für Anfänger ist diese Methode eher mäßig geeignet.
Beim Mechanischen Filter wird der Pumpe eine Filtereinheit vorgelagert. Diese besteht meist aus Filterwatte oder Schaumstoff. Zusätzlich können Granulatröhrchen verwendet werden um den Bakterienbestand in der Filtereinheit nachhaltig beim Reinigen zu gewährleisten. Diese Methode ist für Einsteiger wohl die beste Lösung, da bloß die Filterwatte bzw. der Schaumstoff bei starker Verschmutzung gesäubert werden muss.
Wer es sich einfach machen möchte kann auch zu einem Komplettset wie dem Aqua Medic Yasha oder dem Aqua Medic Blenny greifen.
Bei Einhaltung dieser Empfehlungen dürfte ihnen beim Aufbauen ihres neuen Seewasseraquariums nichts mehr im Wege stehen.